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Welche Poolarten gibt es?

Ein Swimmingpool ist der Traum vieler Menschen, egal ob auf dem eigenen Grundstück oder im Schrebergarten. 

Im Sommer wird es seit Jahren immer öfter immer heißer. Entsprechend voll sind dann die öffentlichen Freibäder. Gleiches gilt für die Strände an den Badeseen. Bei vielen Gartenbesitzern kommt deshalb der Gedanke auf, einen eigenen Swimmingpool im Garten einzurichten. Hierfür stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung.

Die Sonne kann hier viel besser genossen werden – und Abkühlung ist auch garantiert. Doch zuerst müssen einige wichtige Entscheidungen getroffen werden. Neben der Wahl zwischen aufgestellten oder in den Boden eingelassenen Pools spielen auch Form und Material des Beckens eine Rolle.

Im ersten Schritt müssen Sie die Frage beantworten: Welche Poolart ist geeignet?

Sie beschäftigen sich mit dem Gedanken, für sich und Ihre Familien einen Swimmingpool anzuschaffen? Eine wirklich sehr gesunde und erbauliche Idee, die zudem noch Stress abbaut und Spaß macht. Sie sorgt darüber hinaus für mehr Harmonie und Zusammenhalt in der Familie. Aber welcher ist der richtige?

Ein Swimmingpool eignet sich optimal für die gesamte Familie. Vom Kleinkind bis zur Oma sorgt der Pool für Unterhaltung, Sport, Gesundheit und Spiel. Kleinkinder sollten sich generell nicht ohne Aufsicht im Wasser aufhalten!

Wer kann welchen Pool nutzen?

Prinzipiell kann jeder Erwachsene jeden Pool nutzen. Sogenannte Plantschbecken sind für Kinder ab zwei Jahren geeignet. Kinder können auch im seichten Wasser (10 cm!) ertrinken. Darüber hinaus sollten Eltern daran denken, dass Kinder leichter ermüden als Erwachsene. Ein Schwimmkurs ist daher noch lange keine Garantie, dass den Kindern nichts geschieht. Babyschwimmkurse sowie Kurse für Kleinkinder sind ratsam. Die Eltern sollten sich jedoch nicht ausschließlich darauf verlassen. In den letzten Jahren kam es aus diesem Grund zu Schwimmunfällen mit Kleinkindern und Todesfolge.

Im Boden oder auf der Erde: Die Entscheidung für Einlass- oder Aufstellbecken?

Das Aufstellbecken wird auf dem Untergrund Ihres Gartens positioniert und hat damit einen entscheidenden Vorteil: Es muss kein Loch ausgehoben werden, wodurch Sie Zeit und Geld sparen und flexibel bleiben können. Wenn Sie den Bereich später wieder umgestalten möchten, müssen Sie keine Schlucht zuschütten, sondern können das Becken einfach wieder abbauen.

Ein in den Boden eingelassenes Tiefbecken hingegen braucht keine Leiter und kann einfach mit dem beliebten Sprung vom Boden betreten werden. Es integriert sich meist nahtloser und optisch ruhiger in die Umgebung als ein Aufstellbecken. Eingelassene Pools können Sie außerdem beheizen, sodass sie auch im Winter einen Anlaufpunkt für entspannte Stunden bieten.

Was Sie genau beim Aufbau eines Pools beachten müssen haben wir für Sie in unserem Beitrag: „Was muss ich beim Poolaufbau beachten“ zusammengefasst.

Die drei häufigsten Arten von Swimmingpools

Im ersten Schritt muss man zwischen flexible Pools, welche sich auf und abbauen lassen und festen Pools, welche nicht abgebaut werden müssen oder nicht abgebaut werden können, unterscheiden. Flexiblen Pools sind höchstens 1,2 Meter tief und müssen, da sie zumeist nicht winterfest sind, zum Winter hin abgebaut werden. 

Für den Bereich der flexiblen Pools sind Quick Up Pools und Stahlrahmenpools zu unterscheiden: 

Quick Up Pool – der schnelle Poolspaß:

Beim Quick Up Pool wird zuerst ein Ring am oberen Rand aufgepumpt, woraufhin sich der Pool während der Befüllung selbst aufrichten kann. Hier dient der aufgeblasene Ring am oberen Rand zur Stabilisierung der Kunststoffhülle. Dieser aufgeblasene Ring liegt über den Wasserstand und zieht den Poolrand beim befüllen des Wassers mit hoch. 

Quick Up Pools lassen sich schnell aufbauen und befüllen. Allerdings sind Quick Up Pools in ihrer Größe beschränkt. Zudem können diese instabil werden. Bei Unebenheiten gerät der Pool in Schieflage und die Gefahr eines Auslaufens steigt beträchtlich.

Diese Art des Pools ist die günstigste Form des Swimmingpools. Der Quick Up Pool selber ist weder besonders robust noch winterhart. Er ist jedoch die schnellste, unkomplizierteste und kostengünstigste Methode für den Badespaß und schon ab 100 Euro erhältlich.

Stahlrahmenpools – die günstige, stabile Alternative:

Bereits deutlich stabiler als Quick Up Pools sind Stahlrahmenpools, bei denen die Kunststoffhülle eingehängt wird. Bei diesen ist der preisliche Sprung noch nicht besonders groß.

Der Stahlrahmenpool: Robust und ästhetisch

Stahlwandpools sind, wie der Name schon sagt, Swimmingpools mit Stahlwänden. Stahlwandpools können sowohl auf der Erde aufstellen oder in den Untergrund einlassen. Der Aufbau ist, im Vergleich mit anderen Pools die in die Erde eingelassen werden können, vergleichsweise unkompliziert: 

  • Der Stahlmantel wird zunächst auf eine Bodenschiene aufgesteckt und bildet dann eine robuste Außenwand
  • Um die Dichtigkeit des Beckens zu gewährleisten, hängen Sie eine PVC-Folie ein
  • Die PVC-Folie werde gerade gezogen

Je nach Größe und Zubehör zahlen Sie für ein Stahlwandbecken 500 bis 3000 Euro. 

Drei Alternativen für den größeren Geldbeutel: GFK-/Beton-Pools, Edelstahlpools und Indoor-Pools

Styropor- und Kunststoffbecken: Unkompliziert und flexibel

Beim Aufbau eines Styroporpools werden Blöcke aus verdichtetem Styropor mit einem einfachen Baukastensystem ineinandergesteckt, mit Beton aufgefüllt und mit einer PVC-Folie verkleidet. So entsteht nicht nur eine vorbildliche Wärmeisolierung, sondern das Becken kann aus nur wenigen Elementen vollständig zusammengesteckt werden. Das kostet zwischen 3000 und 7000 Euro. Pluspunkt: Wenn Sie eine Gegenstromanlage, einen Skimmer oder weiteres Zubehör einbauen möchten, eignet sich das Styropor bestens zum Zuschneiden mit einer Säge.

In einem ähnlichen Preisbereich von 3000 bis 10000 Euro bewegen sich Polyesterbecken aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK). Sie werden vollständig vorgefertigt geliefert, weshalb eine Zufahrtsmöglichkeit für den Kran ein Muss ist. Polyesterbecken können nicht aufgestellt werden, sondern werden in die Erde eingelassen. Dafür ist aufgrund der Vorfertigung wenig Aufbauarbeit im Garten zu leisten. Polyesterbecken werden in allen Formen angeboten und bieten oft eine besondere mechanische Stabilität.

Für Kinder ist ein Pool mit einem seichten Eingangsbereich oder Stufen sowie einem Geländer zum Anhalten am besten geeignet. Kleinkinder können dann auch im seichten Eingangsbereich unter Aufsicht spielen. Diese Art von Swimmingpool eignet sich für Oma und Opa oder gebrechliche Menschen, die sich nicht so gut bewegen können. Der Auftrieb im Wasser, egal in welchem Pool sorgt durch den Auftrieb dafür, dass Bewegungen leichter durchgeführt werden können. Ein Swimmingpool ist das ideale Trainingsgerät für Menschen mit körperlichen Gebrechen. Darüber hinaus sorgt er für Entspannung und reduziert somit Stress. Dafür eignet sich der Swimmingpool ideal für Kinder mit geistiger Behinderung als „Therapiegerät“.

Edelstahlpools: Edel und haltbar

Neben der Möglichkeit Noch etwas stabiler und langlebiger ist das Edelstahlbecken, das durch die geschliffene Oberfläche auch eine elegante Ästhetik mit sich bringt. Die meisten Edelstahlpools haben statisch selbsttragende Wände aus vorgefertigten Elementen, sodass Sie sie nicht mit Beton stabilisieren müssen. Der Preis für diese höchst robuste Konstruktion steigt bis in den fünfstelligen Bereich, der je nach Zubehör, Größe und Modell variieren kann.

Soll es sich dagegen um einen Pool mit Stahlwänden handeln, liegen die Kosten für vernünftige Modelle bereits im vierstelligen Bereich. Diese haben dafür meist deutlich mehr Wassertiefe. Als dauerhaft Lösung eigenen sich vor allem ins Erdreich eingelassene Pools. Hierbei stellen geflieste Swimmingpools die teuerste Variante dar. Sehr viel günstiger wird es, wenn auch beim Pool im Boden mit Stahlwänden und einer Kunststofffläche am Boden gearbeitet wird. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich einen PVC- Pool am Stück anliefern und direkt im Boden versenken zu lassen.

Indoor-Pools: Mit Vorsicht zu genießen

Neben der Möglichkeit für einen Outdoor Pool gibt es natürlich auch die Möglichkeit eines Indoor Pools. Ein Indoor Swimmingpool setzt aber genügend Platz im Haus voraus und ist recht kostenintensiv. Wir raten vom Einsatz von Indoorpools ab und empfehlen eher einen überdachten Außenpool zu nutzen. Eigentümer teilen uns immer wieder mit, dass Indoor Pools durch Setzrisse von Gebäuden und normale Gebäudebewegungen undicht und schwer zu pflegen werden.

Die drei häufigsten Formen von Swimmingpools

Bei der Form von Swimmingpools lassen sich drei Formen unterscheiden: ovale, runde oder achtförmige Poolform. Die klassische Form des Swimmingpools ist das Ovalbecken. Dieses punkten vor allem in der Möglichkeit, Bahnen zu schwimmen. Ebenfalls beliebt sind Rundbecken, die zwar nicht lang genug für eine ganze Bahn sind, dafür aber das Ziehen von Kreisen ermöglichen. Die runde Form ist für die meisten Gärten geeignet und findet auch auf kleinen oder unförmig gestalteten Grundstücken einen Platz. Sie benötigt keine zusätzliche Stützkonstruktion und ist im Vergleich zu den anderen Formen die günstigste.

Zuletzt bietet das Achtformbecken eine Verbindung zweier Rundbecken, in denen Sie eine gerade Strecke schwimmen können. Er benötigt keine seitlichen Stützmauern, sondern nur eine Stahlkonstruktion zur Verbindung der beiden Teilkreise und eine Installation unter dem Pool. Achtformbecken werden zumeist komplett oder teilweise in die Erde einlassen.

Was muss ich noch beachten beim Pool? Die Pflege und die Kosten!

Ein weiterer wichtiger Aspekt im Hinblick auf den eigenen Swimmingpool sind die laufenden Kosten. Für die Befüllung sind mehrere Kubikmeter Wasser notwendig. Hinzu kommen die Kosten für Reinigungsmittel wie Chlor und Algenschutzmittel, die für die notwendige Wasserqualität sorgen. Damit diese nicht im Übermaß zum Einsatz kommen müssen, ist eine Filterpumpe notwendig. Deren Betrieb führt zu entsprechenden Stromkosten. Insofern macht es vor der Anschaffung eines Swimmingpools immer Sinn, Kosten und Nutzen gegeneinander abzuwägen, um am Ende ein Modell anzuschaffen, dass den eigenen Bedürfnissen und Wünschen am besten entsprechen.

Wenn man sich gut um seinen Pool kümmert, wird man lange Spaß an seinem Pool haben. Wie ein Pool sicher und erfolgreich gereinigt werden kann haben wir in unserem Beitrag über Poolreinigung zusammengefasst. Wenn Sie beim Poolkauf ein Schnäppchen schlagen wollen, dann schauen Sie doch mal bei unserem Beitrag vorbei, wann man am günstigsten einen Pool und Poolzubehör kaufen sollte.

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